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Digital Growth Podcast 🎙 #066: Laura von Ghost

In der heutigen Folge ist Laura von ghost feel it zu Gast. Ghost feel it ist ein Enterprise,
welches sich darum kümmert, dass die Mensch/Maschine-Interaktion nicht mehr nur
auf Sehen und Hören basiert, sondern auch auf Fühlen. Dafür haben sie sowohl Software, als auch Hardware entwickelt.

Die ursprüngliche Idee war es fühlbare Protesen zu erstellen. Hier ergab sich jedoch das
Problem, dass die technische Umsetzung ohne großes Vorwissen sehr schwierig war. Im Rahmen einer Projektarbeit haben sie erstmal daran gearbeitet, wie man haptisches Feedback ohne Vorwissen erstellen kann. Besonderen Anklang hat das in der Automobilindustrie gefunden. Daher fokussieren sie sich aktuell auch auf diese Branche,

haben ihre Software so ausgelegt, dass sie auch für andere Industrien nützlich sein kann. U.a. ist Mercedes Kunde bei ghost feel it und arbeitet an einem haptischen Autosignal.

Für eine Lizenz bei ghost feel it befindet man sich preislich in einem vier- bis fünfstelligem Bereich. Aktiv nutzen das Produkt aktuell fünf bis zehn Kunden. Die vergleichsmäßg kleine Anzahl an Kunden kommt dadurch, dass das Produkt komplexer und personalisierter ist als viele andere.

Der Sale Cycle beginnt bei ghost feel it mit dem Erstkontakt. Allein bis zum Democall dauert es dann ungefähr einen Monat. Im Anschluss folgen Vertragsverhandlungen, Einkäufe, Meetings und Co.

Kunden erreicht ghost feel it über verschiedene Kanäle, darunter auch eher unkonven-
tionelle Methoden. Das Projekt mit Mercedes wurde z.B. durch Startup Autobahn
gestartet. Das ist eine Initiative, die das Ziel hat Enterprises, wie ghost feel it, mit
Unternehmen zu verknüpfen.

Gut Netzwerken kann man allgemein auch an innovationsgetriebenen Orten, wie z.B.
Startup-Treffen. Hier wird man dann oft an Verantwortliche weitergeleitet.

Auch über Linkedin erreichen sie Kunden. Laura verschickt hier im Monat fünf bis zehn
Nachrichten. Das liegt auch daran, dass sie vorher genau prüfen, wer Interesse an dem
Produkt haben könnte und ob sie auch wirklich die Verantwortlichen erreichen.
Im Monat werden dann ungefähr fünf Telefonate durchgeführt, diese führen dann zu ein bis zwei Democalls im Monat.


Klassisches Online-Marketing haben sie bisher noch nicht gemacht. Weil das Produkt
nicht für die breite Masse geeignet ist, müsste die Werbung schon sehr stark getargeted werden. Daher stehen sie dem aktuell noch sehr kritisch gegenüber. Ab dem Zeitpunkt,
in dem Leute das Produkt auch zuhause testen können, mache es mehr Sinn.
Das wird in Zukunft aber auch noch getestet werden.



Alle Links zu Laura & Ghost feel it findest Du hier:

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