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Michael von Type Studio – Der Product Hunt Growth Hack

In Folge #082 unseres Podcasts #Digitalgrowth ist Michael von Type Studio zu Gast. Type Studio ist eine Browser App, die es Anwendern ermöglicht, Videos anhand des Transkripts zu bearbeiten

Üblicherweise editiert man seine Videos durch die visuelle Anzeige der Videoszenen auf einer Timeline. Einen anderen Ansatz verfolgt Type Studio. Hier wandelt man sein Video ins Textformat um und erhält so das gesprochene als Transkript. Das ermöglicht z.B. eine einfachere Identifikation und Ausbesserung von Versprechern oder ein schnelles Erstellen von Untertiteln in verschiedenen Sprachen.

Freemium als Preismodell

Aktuell bietet Type Studio ein Freemium Modell an, bei welchem man die Grundfeatures erhält und maximal 10 Minuten Videomaterial uploaden kann. Ein Basic und Premium Plan bietet mehr Features und Uploadmengen. Grundsätzlich, so sagt Michael, würde man auch darüber nachdenken eine Free Trial anzubieten, bei der man vollen Funktionsumfang für zum Beispiel ein Video erhält und dann für die weitere Nutzung einen kostenpflichten Plan erwerben muss. Das Problem sei hierbei, dass hohe Kosten entstehen können, da Type Studio auf externe Software zum Transkribieren zurückgreift und sie so für jede Datenmenge bei Uploads Geld ausgeben. Nutzen nun viele User den Service bewusst nur für ein einziges Projekt, könnte das ein Minusgeschäft sein. Doch wie heißt es so schön – Probieren geht über Studieren.

Producthunt als Growth-Hack

Der Hauptgrund für Type Studios Wachstum ist Producthunt, eine Plattform für Startups und kreative Köpfe, auf der Produkt- und Geschäftsmodellideen vorgestellt werden können. Die Website funktioniert dabei ziemlich ähnlich wie das soziale Netzwerk Reddit. Gefällt anderen Usern eine Idee, können sie diese upvoten. Alle 24 Stunden wird das Ranking geupdatet und neue Ideen rutschen in den Vordergrund. Das Ziel lautet also in 24 Stunden möglichst viel Reichweite mit seinem Product zu erlangen.

Dieses Ziel konnte Michael mit Type Studio sogar zwölf Mal erreichen. Normalerweise listet man sein Produkt einmal und erstellt alle sechs Monate einen neuen Eintrag, weil man neue Features und Änderungen vorstellt. Michael hat stattdessen jeden Monat einen neuen Launch organisiert und dafür das Design, den Namen, die Präsentation soweit erneuert, dass jeder Launch wie die Vorstellung eines neuen Produktes erschien. Das war natürlich jeden Monat ein ordentlicher Push an Traffic für sein Produkt.

Wie man auf Producthunt Sichtbarkeit erlangt

Natürlich reicht es nicht sein Produkt monatlich zu präsentieren, um reichlich Upvotes auf Producthunt abzusahnen. Michael hat sich deshalb mit Menschen vernetzt, die bereits in Producthunt Communities unterwegs waren und auch dementsprechend interessiert an seinen neuen Launchs auf der Plattform waren. Als Quelle für diese Communities hat er hauptsächlich Facebook- und Slackgruppen gescraped und ist mit den gefundenen Kontakten in Konservation getreten. Zu Anfang hat er zudem mit Freunden seinen Link geteilt. Diese Methode kann zwar für den Startschuss hilfreich sein, ist allerdings kein Erfolgsfaktor, da der Algorithmus diese Upvotes nicht als sehr wertvoll betrachtet, wenn die Freunde nicht schon lange vorher auf Producthunt aktiv waren. Vom Kauf von Upvotes ratet er nicht nur hinsichtlich der Regeln ab, sondern auch weil diese ebenfalls vom Algorithmus keine Wertschätzung erhalten und vielleicht sogar negativ wirken.

Michael merkt an, dass das Bilden eines Netzwerks mühselig war, da man nicht einfach seinen Producthunt Link verschicken und um Upvotes bitten kann, sondern schon ein wenig Kommunikation und Austausch erforderlich ist, um sich erfolgreich mit diesen Personen zu vernetzen. Der Aufbau einer Community hat sich aber gelohnt, denn (vor allem) dadurch erreichte er auf seine Launchs 600 bis 800 Upvotes. Der erste Launch erreichte aufgrund allgemein höheren Interesses sogar 1000 Upvotes. Als besonders ausschlaggebend dafür, sich in einem hohen Ranking festzubeißen, bewertet der Gründer die erste Stunde nach dem Launch. In dieser Zeit sollte man 80 bis 100 Upvotes sammeln, um sich für den Rest des Tages in den ersten Rängen zu platzieren zu können.

Mittlerweile launcht Type Studio nicht mehr so hochfrequent auf Producthunt, sondern generiert ein Großteil des Traffic organisch. Gutes SEO und Content macht dies möglich. Michael nutzt aber auch unkonventionellere Marketingmethoden für neuen Traffic. So hat er ein eBook über das Transkribieren von Podcasts geschrieben und dieses Podcastern aus Slack Gruppen geschickt. Um schnell eine große Anzahl an Kontakten zu erreichen, hat er auch diese durch scrapen gewonnen.

Für die Zukunft sind noch einige tolle Features geplant, wie ein Multi-Laying Editing, durch das mehrere Videofiles zusammengeschnitten und bearbeitet werden können. Außerdem wird gerade ein Enterprise Plan für Unternehmenskunden ausgerollt.

Alle Links zu Michael & Type Studio findest Du hier:

Linkedin: https://www.linkedin.com/in/michaelsieb/

Webseite: https://typestudio.co/

Alle Links zu uns & unserer Plattform findest Du hier:

Linkedin: https://www.linkedin.com/in/pascal-lehnert/ & https://www.linkedin.com/in/fouadsoultana/

Webseite: https://digitalumsetzen.de/

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