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Andreas von Immocloud

 

In der heutigen Episode bei #digitalgrowth ist Andreas von Immocloud zu Gast. Immocloud ist ein Prop-Tech-Unternehmen, dass privaten Eigentümern und gewerblichen Kleinanbietern die digitale Immobilienverwaltung ermöglicht.

 

Aktuell ist das Marktgeschehen im Prop-Tech-Bereich sehr dynamisch. Man muss bei allem, was man macht, gut, schnell und präsent sein. Hintergrund dafür sieht Andreas darin, dass der Markt einfach über Jahrzehnte vernachlässigt worden ist. Er räumt auch ein, dass man bei viel Konkurrenz, das Gefühl hat nicht immer einzigartig zu sein.

 

Auf dem Markt existiert Immocloud seit Mitte 2020, davor liegt eine 2- bis 3- monatige Beta-Testphase. Gewachsen ist das Unternehmen direkt, durch den klassichen Vertriebsweg, aber auch indirekt durch Kooperationspartner, in ihrem Fall Immobilienmakler, die ihre Software als Service anbieten.

 

Aktuell werden ungefähr 10000 Wohneinheiten auf Immocloud verwaltet, die auf einen Wert von ungefähr 5,5 bis 6 Mio. Euro kommen. Dabei verwaltet ein Eigentümer bei Immocloud rund 8 Immobilien. Daraus ergeben sich über 1000 User auf der Plattform. Neben den zahlenden Usern, befinden sich auch nichtzahlende Nutzer auf der Plattform, die aktuell die Testphase nutzen. Das sind im Schnitt um die 450 Personen. Das schwankt aber je nach Kampagne.

 

Die Testphase dauert bei Immocloud 45 Tage. Dieser Zeitraum ist so gewählt, damit man eine gesunde Entscheidungsbasis hat, bevor man ein Abo abschließt. Einen Potentiellen Nutzer interessieren vor allem, monatlich wiederkehrende Aufgaben, wie z.B. Abrechnungen. In einem 45-tägigen Zeitraum kann der Kunde diese mindestens 1 Mal erledigen und so eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Ein Free Trial, sollte sich nicht an einem bestimmten Zeitraum orientieren, sondern daran, wie lange ein User braucht, um den Corevalue eines Produktes zu erfahren.

 

Die Conversion Rate vom Free-Trial zum zahlenden User liegt bei 16 – 20%. Andreas erzählt, dass die schon mal schlechter war. Es ist wichtig zu erfahren, warum ein User nicht zum Abschluss kommt. Hat man die falschen Leute gefunden, die das Produkt nicht wirklich brauchen? Waren fehlerhafte Informationen auf der Webseite? Sind es die Produktfunktionen gewesen? Die Testphase oder das Onboarding? Denn nur so, weiß man, was sie im Marketing verbessert werden muss, um die Conversion zu erhöhen.

 

Um einen potentiellen Kunden auf Immocloud aufmerksam zu machen arbeitet Immocloud zum einen an der SEO-Optimierung und fährt Kampagnen z.B. auf Google. Zu Beginn hat sich das Unternehmen in relevanten Podcasts vorgestellt und war z.B. bei Investmentpunk im Interview. Sie suchen sich also Leute, die bereits die richtige Zielgruppe haben. Dazu gehören auch kleinere Influencer im Bereich Immobilieneducation.

 

Außerdem gehen sie klassische Marketingthemen an und wollen sich auch in den Printmedien als Wissensführer positionieren, da Immocloud möglichst viele Marketingkanäle ausprobieren möchte. Auf Influencer stoßen sie zum einen über Netzwerkeffekte, aber auch durch Marktforschung. Hier ist oft Fleißarbeit gefragt, weil nicht jeder Influencer sofort antwortet. Wenn man aber am Ball bleibt, sich nochmal meldet und Vertriebsarbeit betreibt, gibt es eigentlich niemanden, der sich nicht zurückmeldet.  Nicht immer entsteht daraus eine Zusammenarbeit, aber der Austausch alleine kann auch schon anregend sein.

 

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